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Dr. med. Katrin Hofmeister
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Akupunktur

Kirchstr. 21, 64283 Darmstadt
Tel. 06151 - 292626

      Verhütung

In Abwägung der Faktoren:
  • Sicherheit
  • geplante Anwendungsdauer
  • Kosten
  • Praktikabilität
  • Nebenwirkungen / Kontraindikationen

finden wir mit Ihnen zusammen das für Sie optimale Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt.

Die häufigsten Verfahren:

ohne Hormone: Kondome, Kupferspirale, Diaphragma, Persona.

mit Hormonen:
  • Pille: immer noch häufigste Verhütungsform, sicher, jederzeit umkehrbar, auch zur Behandlung von Periodenschmerzen geeignet, kann auch Akne verbessern, Nebenwirkungen möglich (u.a. Migräne, Thrombose, Stimmungsschwankungen).
  • Vaginalring NUVA-RING (wird in der Scheide getragen) - Wirkprinzip wie bei der Pille - siehe auch Vorteile vom Hormonpflaster.
  • Hormonpflaster EVRA - sicher wie die Pille, aber weniger Hormone und weniger Hormonbelastung der Leber, da die Wirkstoffe direkt in das Blut übergehen, deshalb bei Leber- und Darmerkrankungen besser anwendbar als die Pille.
  • Hormonspirale MIRENA - sehr sicher und wenig Nebenwirkungen, die Blutung wird geringer und bleibt bei einer von sechs Anwenderinnen ganz aus, reduziert Periodenschmerzen, ideal für langfristige Verhütung, auch in der Stillzeit möglich. Sehr gut geeignet für Frauen bei denen Östrogene kontraindiziert sind.
  • Gestagenpille: ohne Östrogen, wird ohne Einnahmepausen eingenommen; besonders sinnvoll bei Migräne oder Periodenschmerzen; auch in der Stillzeit möglich; auch bei Raucherinnen erlaubt (geringeres Thromboserisiko), etwas sicherer als die normale Pille.
  • 3-Monats-Spritze sehr sicher, unterdrückt meist die Blutung, kann kaum vergessen werden, kein Problem bei Schichtdienst, Darmerkrankungen u.ä. Bei längerer Anwendung erhöhtes Osteoporoserisiko; nach Absetzen benötigt der Körper deutlich länger um zu seinem natürlichen Zyklus zurück zu finden.
  • Gestagen-Implantat IMPLANON - sehr sicherer Schutz, aber manchmal lange anhaltende Schmierblutungen, wirkt über 3 Jahre.

“Pille danach”
innerhalb von 72 Stunden nach ungeschütztem Verkehr anwendbar, verhindert die Einnistung einer befruchteten Eizelle. (auch ein IUP = Spiraleneinlage ist innerhalb einer Woche nach dem "Unfall" möglich)

 

            
 Dr. med. Katrin Hofmeister 2010