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In
Abwägung der Faktoren:
- Sicherheit
- geplante Anwendungsdauer
- Kosten
- Praktikabilität
- Nebenwirkungen / Kontraindikationen
finden wir mit Ihnen zusammen das für Sie
optimale Verfahren zum jetzigen Zeitpunkt.
Die häufigsten Verfahren:
ohne
Hormone: Kondome, Kupferspirale, Diaphragma, Persona.
mit
Hormonen:
- Pille: immer
noch
häufigste Verhütungsform, sicher, jederzeit umkehrbar, auch
zur Behandlung
von Periodenschmerzen geeignet, kann auch Akne verbessern,
Nebenwirkungen möglich (u.a. Migräne, Thrombose, Stimmungsschwankungen).
- Vaginalring NUVA-RING (wird in
der Scheide getragen) - Wirkprinzip wie bei der Pille - siehe auch
Vorteile vom Hormonpflaster.
- Hormonpflaster EVRA -
sicher
wie die Pille, aber weniger Hormone und weniger Hormonbelastung der
Leber, da die Wirkstoffe direkt in das Blut übergehen, deshalb
bei
Leber- und
Darmerkrankungen besser anwendbar als die Pille.
- Hormonspirale
MIRENA - sehr sicher und wenig Nebenwirkungen, die Blutung wird
geringer
und bleibt bei einer von sechs Anwenderinnen ganz aus, reduziert
Periodenschmerzen, ideal
für langfristige Verhütung, auch in der Stillzeit möglich. Sehr gut
geeignet für Frauen bei denen Östrogene kontraindiziert sind.
- Gestagenpille: ohne
Östrogen, wird ohne Einnahmepausen eingenommen; besonders sinnvoll bei
Migräne oder Periodenschmerzen; auch in der Stillzeit möglich; auch bei
Raucherinnen erlaubt (geringeres Thromboserisiko), etwas
sicherer als
die normale Pille.
- 3-Monats-Spritze sehr
sicher,
unterdrückt meist die Blutung, kann kaum vergessen werden, kein Problem
bei Schichtdienst, Darmerkrankungen u.ä. Bei längerer Anwendung
erhöhtes Osteoporoserisiko; nach Absetzen benötigt der Körper deutlich
länger um zu seinem natürlichen Zyklus zurück zu finden.
- Gestagen-Implantat IMPLANON
- sehr sicherer Schutz, aber manchmal lange anhaltende
Schmierblutungen, wirkt über 3 Jahre.
“Pille danach”
innerhalb von 72 Stunden nach ungeschütztem Verkehr anwendbar,
verhindert
die Einnistung einer befruchteten Eizelle. (auch ein IUP =
Spiraleneinlage ist innerhalb einer Woche nach dem "Unfall"
möglich)
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